7 Tipps für bessere Semesterplanung im Studium

Am Anfang ist jeder voller Elan und auch guter Vorsätze. Aber dann... Du kannst bei der Semesterplanung die Fehler anderer wiederholen oder Deine eigenen Fehler machen. Hier sind ein paar Tipps für die Semesterplanung, damit Dir mehr Zeit für eigene Fehler bleibt…

1. Denke vom Ende her.

Denke und plane vom Ende her, nämlich von den Klausuren. Richte Deine Aktivitäten darauf aus. Stelle immer wieder die Frage: was hilft mir das für meine Klausur?

2. Gewichte die Fächer nach Umfang und Schwierigkeit und erkenne das “Hammerfach“.

Nicht alle Fächer sind gleich schwer und umfangreich. Vergleiche die Anforderungen der Fächer untereinander. Nutze dazu die Gliederungen, die Übungsaufgaben oder –fragen und vor allem die alten Klausuren. Frage auch ältere Semester, welche Klausuren schwerer sind als andere. Widme den schweren und umfangreichen Fächern mehr Zeit. Finde auch heraus, welches Fach Dir vermutlich die meisten Schwierigkeiten machen wird. Dem musst Du die meiste Zeit widmen.

3. Definiere Ziele und Meilensteine.

Das Ziel für das Semester sollte klar sein, nämlich das Bestehen aller Klausuren. Das ist leichter zu schaffen, wenn Du Zwischenziele oder Meilensteine festlegst. Orientiere Dich dabei an unserem Klausur-Masterplan.

4. Kümmere Dich frühzeitig um Deine Mathefähigkeiten.

Mitunter erkennt man die Mathe-Lücken erst, wenn man Klausuraufgaben rechnet. Und wenn das erst 2 Wochen vor der Klausur ist, kann man für Mathe meist nichts mehr tun... Also fängt man besser früher damit an. Wir empfehlen unseren Rechentrainer - "Schlag auf Schlag - Rechnen bis ichs mag" (Infos und Probekapitel unter www.rechentrainer.de.)

5. Ordne Deine Unterlagen nach Fächern.

Packe nicht alle Unterlagen auf einen großen Stapel um ihn gegen Semesterende abzuarbeiten. Besorge Dir Ordner mit Trennstreifen und lege die Materialien ordentlich ab. Das hilft Dir, den Überblick zu behalten. In unserem Ebook „Handbuch Klausur – für professionelle Klausurvorbereitung“ findest Du praktische Tipps und Vorlagen dafür.

6. Definiere Fixpunkte und Rituale in Deiner Vorbereitung.

Lege zum Beispiel fest: jeden Dienstag lerne ich Buchführung. Oder jeden Montagnachmittag machen wir Statistik-Lerngruppe, 12 oder 15 Wochen lang, so lange das Semester dauert. Wenn Du Schwierigkeiten in Mathe hast, dann übe jeden Tag eine Stunde Terme und Gleichungen und Ableitungen, vor oder nach dem Frühstück oder Mittag oder Abendbrot. Oder alles zusammen... Fixpunkte helfen Dir, das Studium besser zu strukturieren und geben Dir Orientierung.

Bestimmt kennst Du Kommilitonen, von denen Du nie erwartet hättest, dass Sie diese oder jene schwere Klausur bestehen (z.B. wegen Sprachschwierigkeiten, denn manche Klausuren sind eine Zumutung für Nicht-Deutsch-MuttersprachlerInnen). Wenn die das trotzdem geschafft haben, kannst Du sicher sein, dass es was mit diesen Fixpunkten Ritualen und Disziplin zu tun hat.

7. Belohne Dich.

Wenn Du Meilensteine erreicht hast, dann musst Du Dich belohnen. Wie das geht, weißt Du selbst am besten. Und der wichtigste Tipp überhaupt: Fange frühzeitig damit an, Informationen und Material für die Klausur zu sammeln und aufzubereiten. Nutze unseren Masterplan für die Klausurvorbereitung. Unser Ebook „Handbuch Klausur – für professionelle Klausurvorbereitung“ gibt Dir viele praktische Tipps.

Dipl.-Volkswirt. Thesis-Coach seit 2003. Über 5.000 Coachees. Autor des Aristolo Thesis-Guide - "In 31 Tagen zur Thesis". Will jedem Studi 1 Semester sparen! Sein Motto "Erfolg durch Wissen" Infos: silviogerlach.com

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